Köln (ots) - Am gestrigen Freitagabend konnte RTL mit Daniel Hartwich
im Gameshow-Doppelpack punkten: Das heiß erwartete Revival der
Kult-Show "Familien Duell Prominenten-Special" kam ab 20.15 Uhr sehr gut
beim Publikum an. In der Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen Zuschauer
erreichte die Neuauflage des Klassikers einen sehr guten Marktanteil von
16,1 Prozent (im Vergleich:
ProSieben, "Ghost Rider": 11,4 %; ZDF, "Ein Fall für Zwei": 8,8 %, SAT.1,
"Deutschland gegen Holland - Die Revanche": 7,2 %). Insgesamt sahen
2,56 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 11,4 %), wie sich Schauspielerin
Janine Kunze (39) gemeinsam mit Ehemann Dirk (50) und den beiden besten
Freunden Guido (47) und Jenny (42) gegen ihre Konkurrenz-Familien
(Melanie Müller, Manuel Cortez und Uwe Ochsenknecht) durchsetzen konnte.
Ihren Gewinn von 20.000 Euro spenden
die Sieger zur Hälfte an die Lebenshaus-Stiftung Köln und an ein
2-jähriges Mädchen, das an Krebs erkrankt ist und bei dem mithilfe des
Geldes lebenserhaltende Maßnahmen eingeleitet werden können.
Im
Anschluss überzeugte auch die erste Folge der "Cash Crash - VIP Edition"
mit starken Quoten. Die actionreiche Spielshow erreichte ab 21.15 Uhr
einen guten Marktanteil von 15,2 Prozent in der Zielgruppe der 14- bis
59-Jährigen und sicherte sich dort den Tagessieg. 2,46 Millionen
Zuschauer ab 3 Jahre (MA: 11,1 %) verfolgten, wie sich das Team
"Schlager" (Jürgen Drews, Guildo Horn, Jürgen Milski) nach sieben
spannenden und lustigen Spielrunden gegenüber dem Team "Pop" (Joelina
Drews, DJ Bobo und Daniele Negroni) geschlagen geben musste. Das
Siegerteam der Popstars brachte im Finalspiel insgesamt 28.000 Euro
sicher in den "Euro-Rettungsschirm". DJ Bobo erklärt, was mit dem
Gewinnbetrag geschieht: "Wir spenden das Geld an das UN World Food
Programme (WFP). Dort sorgt es dafür, dass 700 Kinder in Äthiopien ein
ganzes Jahr lang in die Schule können, wo sie ausgebildet werden und Essen bekommen."
Mit
einem Tagesmarktanteil von 13,5 Prozent bei den 14- bis 59-jährigen
Zuschauern lag RTL am Freitagabend mit klarem Abstand vor ProSieben (9,6
%), Sat.1 (8,3 %) und VOX (7,9 %).
AGF / GfK / DAP TV Scope / RTL Medienforschung
Montag, 29. Juli 2013
Freitag, 26. Juli 2013
Kirsten Bruhn: Nach einem Unfall "neuer Lebensmut durch Sport"
| Neuer Lebensmut: Kirsten Bruhn. (Rechte:Berufsgenossenschaft der Bauwirt) |
1991 hatte der heutige Paralympics-Star einen schweren Motorradunfall und ist seitdem querschnittgelähmt. Mit einem Schlag war alles anders, keine richtige Aufgabe, kein Spaß am Leben. Erst Jahre später, durch eine siebenmonatige Reha im berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Boberg, kam der Anstoß, wieder in einen normalen Alltag zurück zu finden. Bruhn: "In der Reha haben wir viel im Wasser gearbeitet. Dabei kam die Rückbesinnung auf das Schwimmen. Durch den Schwimmsport konnte ich mich wieder als Mensch fühlen und nicht als jemand, der ständig umsorgt und gepflegt werden muss".
Wie entschlossen Bruhn seitdem an sich gearbeitet hat, wird in dem Film "Gold - du kannst mehr als du denkst" deutlich, der im Frühjahr bundesweit in den Kinos zu sehen war. In dem von der BG BAU unterstützen Film von Michael Hammon werden die Geschichten von drei Athleten mit Behinderung erzählt, die für die Paralympics im Sommer 2012 in London trainiert haben: Henry Wanyoike, blinder Marathonläufer aus Kenia, Kurt Fearnley, australischer Rennrollstuhl-Fahrer und Kirsten Bruhn. Auch wenn alle drei Spitzensportler sind, hat der Film doch eine Botschaft für alle Menschen mit Behinderung, ist Bruhn sicher: "Er zeigt, dass man sich auf das neue Leben einstellen muss und diesem neuen Leben beispielsweise durch Sport wieder Hoffnung geben kann". Die DVD mit dem Film ist spätestens im Januar 2014 im freien Verkauf.
Im Rahmen der Physiotherapie sind sportliche Übungen seit langem ein fester Bestandteil der von den Berufsgenossenschaften geleisteten medizinischen Rehabilitation. Das UKB, in dem Kirsten Bruhn seit April 2012 als Mitarbeiterin der Pressestelle arbeitet, ist eine von elf Kliniken aus dem Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung mit zusammen 11.000 Mitarbeitern. Diese Kliniken bieten eine gezielte Sporttherapie an. Ziel von Reha-Sport ist es, Kraft, Ausdauer und Koordination der Verletzten zu steigern und die Betroffenen soweit wie möglich wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Reha-Sport kann also mehr als nur einen Beitrag zur körperlichen Genesung leisten. Er fördert soziale Kontakte, ermöglicht Erfolgserlebnisse und hilft, das Selbstbewusstsein zu stärken. So können schwierige Lebenssituationen besser gemeistert werden. Sport und Bewegung sind wichtige Bausteine für eine erfolgreiche gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung.
Neben den Leistungen der medizinischen Reha ist es eine der wichtigsten Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung nach einem Unfall oder einer Berufskrankheit die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe der Betroffenen sicher zu stellen. Es ist Aufgabe der Reha-Manager der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen die Heilbehandlung zu steuern und den Rehabilitationsbedarf umfassend zu klären. Allein im Jahr 2011 hat die BG BAU 175.000 Rehabilitationsfälle erfolgreich abgeschlossen. Während der gesamten Dauer des Prozesses der Rehabilitation unterstützen die Reha-Manager die Versicherten aktiv bei ihrer beruflichen und sozialen Wiedereingliederung. Dazu gehört auch der Reha-Sport.
"Allen Menschen muss die freie Entfaltung der Persönlichkeit und ihrer Talente ermöglicht werden", unterstreicht Kirsten Bruhn. Das ist der Weg zur Inklusion - jede und jeder gehört dazu. Sport und Bewegung sind dabei wichtige Faktoren, um Inklusion im Alltag umzusetzen.
Abonnieren
Posts (Atom)